Progressive Crack Love

Progressive Crack Love

Der Aufstieg der Wide Boyz

Vor neun Jahren machten sich Tom Randall und ich auf, um eine Tour durch die Offwidth-Risse Amerikas zu starten. Zwei Jahre lang hatten wir intensiv in Sheffield (UK) trainiert – hauptsächlich in Toms legendärem Crack Cellar. Dieser Keller ist ein Labyrinth aus horizontalen Dachrissen, gebaut aus Holzbrettern, die an der Decke befestigt sind. Im Laufe der Zeit hat sich das Layout mit verschiedenen Projekten verändert, aber die ersten Risse waren eine Mischung aus Offwidths und Handjams – perfekt, um einen Kletterstil zu simulieren, der in Großbritannien eher untypisch ist.

Uns war klar, dass diese Reise etwas Besonderes werden würde, also wollten wir sie mit der Kletter-Community teilen – per Blog. Ich erinnere mich noch genau, wie wir gemeinsam vor dem Computer saßen und uns fragten, wie wir den Blog nennen sollten. Pony Shufflers? Nee, passt nicht. Wide Boyz? Hmm… ja! Das war’s – und der Name blieb.

Die Geburt der Crack School

Nach dieser ersten Reise wuchs das Interesse am Rissklettern stetig – genauso wie das Bedürfnis nach technischen Infos. Wild Country erkannte, dass unser Training an selbstgebauten Rissen ein zugänglicher Weg war, um Kletterern das Rissklettern beizubringen. So entstand die Idee zur ersten Wild Country Crack School – und Tom und ich waren direkt dabei.

Das Konzept: mehrere Indoor-Events mit speziellen Crack-Holds, bei denen wir Tipps und Techniken weitergeben. Staffel 1? Ausverkauft. Also war klar: es braucht Staffel 2. Und die war sogar noch schneller voll. Die Nachfrage hörte nicht auf.

Nach der zweiten Staffel übergab Wild Country die volle Verantwortung für die Crack School an uns – die Wide Boyz. Mit unseren eigenen Crack-Holds setzten wir das Projekt fort und unterrichteten in nur einem Winter 60 Klassen quer durch Großbritannien. Die Crack Love war da draußen – und es machte einfach Spaß, mit Kletterern aller Levels in Kontakt zu kommen.

Die einzigartige Entwicklung der Crack- Schools

Neun Jahre später ist der Begriff “Crack School” weltweit bekannt. Ob Kletterhallen, Vereine oder Gruppen – immer wieder werden Tom und ich nach Workshops gefragt. Die Beliebtheit ist riesig. Aber wir dachten uns: Warum stehen bleiben? Warum in der Vergangenheit hängen bleiben? Crack School ist gut – aber es ist Zeit für das nächste Level. Und so wurde Crack Fest geboren.

Crack Fest nimmt alles Gute aus der Crack School – und erweitert es. Wir wollen, dass Leute nicht nur lernen, sondern auch direkt anwenden können – in einer coolen Umgebung, mit Spaß, Action und Interaktion. Ein Ort, wo Coach und Teilnehmer wirklich auf Augenhöhe agieren.

Das erste Crack Fest findet am 7. März 2020 im Depot in Sheffield statt. Unser Ziel? Technik vermitteln und gemeinsam Spaß am Rissklettern haben – mit Mini-Workshops, offenen Klettersessions und kreativen Challenges.

Die Teilnehmer lernen Techniken in kurzen Sessions über den Tag verteilt, klettern an Crack-Bouldern in spaßigen Wettkämpfen und testen ihre Riss-Power in typischen Wide Boyz Challenges. Kein Zurückhalten – Tom, ich und unsere neue Coachin Harriet Ridley sind da, um zu coachen, zu zeigen, zu teilen – Crack Love pur!

Die Crack School geht auf Reisen

Crack Fest ist aber nicht unser einziges neues Format. Da Crack Schools immer beliebter wurden, kamen auch internationale Anfragen – vor allem aus den USA. Deshalb haben wir Crack Camp ins Leben gerufen – eine besondere Variante, die wir im April in den Staaten veranstalten.

Crack Camp ist die Weiterentwicklung der School – aber statt kurzer Indoor-Clinics geht’s für 2 oder 3 Tage raus nach Indian Creek. Dort leben wir das Rissklettern – essen, schlafen, klettern – auf dem besten Sandstein Amerikas. Die längeren Tage und die Location bieten die Chance auf intensives, individuelles Coaching. Statt allgemeiner Tipps können wir gezielt auf jede Person eingehen.

Wir freuen uns riesig auf diese zwei neuen Formate – und darauf, noch mehr Crack-Fans kennenzulernen!